MobilitätsScouts befragen Hanauer Bürgerinnen und Bürger online

„WOHN- UND LEBENSQUALITÄT VON MENSCHEN 60+ IN

MobilitätsScouts befragen Hanauer Bürgerinnen und online

Mobilitäts Scouts

Hanauer Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahren sind aufgerufen an einer Online-Umfrage zur Wohn- und Lebensqualität von Menschen 60+ in Hanau teilzunehmen. Die Umfrage finden Interessierte bis zum 10. Februar 2018 auf der Startseite der städtischen Homepage www.hanau.de. Für die Beantwortung der Fragen per Mausclick benötigen sie rund 10 bis 15 Minuten. „Ich hoffe, dass so viele Menschen wie möglich sich an dieser Umfrage beteiligen, denn sie ist ein wichtiges Instrument, das uns in unserem Bemühungen unterstützt, die Stadt so barrierefrei und alter(n)sgerecht wie möglich zu gestalten“, sagt Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. „Wer keinen Zugang zu Computern hat, kann die Umfrage im , Am Steinheimer Tor 1, online beantworten oder sich dort beim Antworten assistieren lassen“, erläutert Michael Stegmann, Leiter der Abteilung und Freiwilligenagentur.

Der Fragebogen besteht aus insgesamt 17 Fragen, die sich unter anderem mit dem Alter, Herkunft, Gesundheitszustand, Mobilität und Lebensumfeld der Seniorinnen und Senioren befassen. So wird beispielsweise nach dem bevorzugten Verkehrsmittel gefragt und wie weit man sich zu Fuß bewegen kann. Auch die Angebotsvielfalt, die Möglichkeiten der Kommunikation sowie die Infrastruktur für ältere Menschen soll beurteilt werden. Wie bei Umfragen üblich werden alle Antworten natürlich anonym gegeben.

Die Umfrage zur Wohn- und Lebensqualität von Menschen 60+ in Hanau ist das Resultat des Projekts „MobilityScouts“ an dem das , der und die Freiwilligenagentur Hanau beteiligt sind. „MobilityScouts“ wird im Rahmen des Programms Erasmus+ der Europäischen Kommission durchgeführt und von ISIS – Institut für Sozialforschung, Sozialplanung, Politikberatung in Frankfurt am Main begleitet. Es richtet sich an Menschen über sechzig Jahren, die sich für die Gestaltung einer alternsgerechten Lebenswelt engagieren möchten. „Ältere Frauen und Männer sind Expertinnen und Experten für ihre eigene Lebensumwelt: öffentliche Räume, Dienstleistungsangebote und Mobilität“, erklärt Dr. Karin Stiehr vom ISIS-Institut. „Das Projekt „MobilitätScouts“ will ältere Männer und Frauen in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen. Sie sollen zur Schaffung eines alternsgerechten Umfelds als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner beitragen.“

Rund 20 hoch motivierte MobilitätsScouts trafen sich den Sommer über und bildenden Projektgruppen, die sich mit den verschiedenen Themenbereichen des Projekts auseinander setzten und entsprechende Schritte in die Wege leiteten. Diese reichen von der Planung zu Maßnahmen rund um das Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“, „Sturzprävention“, „Rollatorentraining mit der HSB“, über „Aktivitäten am Mainufer“, bis hin zu einem Fotoprojekt, das sich künstlerisch mit dem Thema „Alter in Bewegung“ auseinandersetzt. Auch die Umfrage unter den Mitbürgern 60+ wurden von den ehrenamtlichen MobilitätsScouts beschlossen und konzipiert. Unterstützt wurden sie dabei von Renate Weber (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Mobilen Wohnberatung), Dr. Karin Stiehr (ISIS Sozialforschung Frankfurt) und Lothar Hain von der städtischen Stabsstelle Demografie sowie Karin Dunkel vom Seniorenbüro Hanau.

Die Umfrage und ihre Hintergründe präsentierten die MobilitätsScouts jüngst dem Seniorenbeirat, den Vertretern der Ortsbeiräte, und des Ausländerbeirats sowie Vertretern der GmbH. „Wir benötigen Ihre , um so viele ältere Menschen wie möglich mit unserer Umfrage zu erreichen“, erklärte Karin Dunkel vom Seniorenbüro. Nur eine große Anzahl von Mitwirkenden würde auch valide Ergebnisse bringen. Die Anwesenden waren hoch interessiert und versprachen das Projekt mit Engagement zu unterstützen. Thomas Schulte, Geschäftsführer der (HSB), dem es ein Anliegen ist, die städtischen Busse seniorengerecht zu gestalten, versprach für die Umfrage sogar im Fahrgastfernsehen zu werben. „Jetzt sind Sie alle auch MobilitätsScouts und wir werden stündlich mehr!“ freute sich Dunkel über die gute Resonanz.

Weitere Informationen gibt es im Seniorenbüro, Karin Dunkel, , Tel. 06181-6682050 und bei der Freiwilligenagentur, Iris Fuchs, , Tel. 06181-6682053.

Quelle: Stadt Hanau

About Timo Kaufhold

NLP Coach Timo Kaufhold aus Hanau, ist zum einen erster Vorstand des Kultiv e.V. in Hanau und zum anderen der Kopf hinter dem Kulturnetz Hanau. Als Webadmin und neuer Projektleiter des Projektes Kulturnetz Hanau, lässt er seine Erfahrungen aus der Technik und Coaching in das Projekt einfließen. Mehr über NLP Coach Timo Kaufhold findet ihr unter: www.timo-kaufhold.de